Tasmania erreicht Finale in Zehlendorf

9. Juli 2016

Nach 1:0 über Hertha 03 jetzt gegen Preussen

Die 1. Herren hat das Finale des Peter-Hanisch-Gedenkturniers in Zehlendorf erreicht. Gegner wird am morgigen Sonntag der BFC Preussen sein (ab 14.30 Uhr). In der Neuauflage des Endspiels vom vergangenen Jahr hatte die Mannschaft von Trainer Mario Reichel erneut gegen Gastgeber FC Hertha 03 die Nase vorn. Diesmal siegte Tasmania mit 1:0. Das Tor erzielte Mehmet Okan Kirli per Elfmeter bereits im ersten Durchgang, nachdem Todor Samardzic im Strafraum gefoult worden war.

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Diese Trophäe gilt es zu verteidigen: der Wanderpokal des Peter-Hanisch-Gedenkturniers

Die Mannschaft geht noch ohne die Neuzugänge Gaudian, Kallensee, Loder, Medrane und Maas in das Turnier. Auch Ronny Ermel fehlt in der nach wie vor dünn besetzten Defensive. Der erste Eindruck nach einer harten Trainingswoche war jedoch sehr ordentlich. Samardzic machte im Angriff eine gute Figur und wurde immer wieder von Salvatore Rogoli & Co. gesucht. Torwart Robert Schelenz war stets zur Stelle, wenn es einmal brenzlig wurde. Zum zweiten Durchgang wurde kräftig durchgewechselt, u. a. die genannten Schelenz und Samardzic blieben draußen. Kurios: Mittelfeldspieler Tolgay Asma rückte in die Torwartposition zurück und verrichtete dabei einen soliden Job. Überhaupt hatten die Neuköllner das Geschehen gegen den Oberligisten in den zweiten 45 Minuten weitgehend unter Kontrolle.

Im Finale wird es morgen dann ein (schnelles) Wiedersehen mit Emre Demir geben. Der Mittelfeldspieler, der erst gerade von Tas nach Lankwitz gewechselt ist, hinterließ im ersten Halbfinale zwischen den Preussen und dem SFC Stern 1900 einen guten Eindruck. Die Steglitzer waren zunächst durch einen Doppelschlag von El-Rayan in Führung gegangen, der DFB-Pokalteilnehmer schlug vor der Pause durch Robben und Demir zurück. Stern konnte die erneute Führung nach dem Wechsel wieder nicht durchbringen und musste das 3:3 hinnehmen. Nach der Gelb-Roten-Karte gegen den zweiten Ex-Tasmanen Okan Isik konnte Preussen in Unterzahl das Remis halten und setzte sich im anschließenden Elfmeterschießen ohne Fehlversuch durch.

Ob Isik für das Finale am Sonntag gesperrt ist, war nicht zu erfahren. Zu einem Wiedersehen mit Gökhan Aslan wird es morgen dagegen ganz sicher nicht kommen – der dritte Ex-Neuköllner im Bunde hat sich beruflich nach Luxemburg verändert und tritt nicht mehr für die Preussen an.

Text u. Fotos: SV Tasmania/H. Nickelé


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