Gerechtes Remis zwischen Traditionsvereinen
1. Herren Spandauer SV 2 : 2
Mit einem wahrscheinlich unterm Strich gerechten Remis trennten wir uns vom SSV mit 2:2 nachdem wir allerdings schon mit 0:2 im Rückstand geraten waren. Mit dem Selbstbewusstsein von vier Siegen in Folge startete der SSV auf seiner heimischen Wiese (im wahrsten Sinne des Wortes) und wollte uns gleich von der 1. Minute an unter Druck setzen. Doch unsere Absicht - aus einem sicheren Mittefeld agierend - immer wieder den Gegner unter Druck zu setzen, um selbst ab und zu gefährliche Konter zu setzen, gelang uns noch nicht immer 100 %-zig, so dass der SSV durchaus in der Anfangszeit Möglichkeiten besaß in Führung zu gehen. Mit zunehmender Spieldauer fanden wir dann endlich zu unserem optisch recht gefälligen Spiel, das allerdings noch nicht mit Toren sondern nur mit vergebenen Großchancen bzw. Lattentreffer geprägt war. Schließlich kassierten wir nach ca. einer ½ Stunde einen vermeidbaren Treffer, indem unsere heutige Nr.2 (Ünal) im Tor nach einem Standard den Ball abklatschen ließ und sich der Stürmer des SSV sportlich mit einem Tor bedankte. Ärgerlich aber nicht zu ändern und so gingen wir letztlich mit dem nötigen Biss- nachdem in der 1. Halbzeit auch nix besonderes mehr passierte- in Halbzeit zwei um das Spiel noch zu biegen. Gerademal fünf Minuten gespielt zeigte eine Kettenreaktion von Fehlpass, den Gegner zum Flanken kommen lassen und letztlich den Stürmer (trotz 2 zu 1 Situation) frei zum Schuss kommen lassen seine Wirkung in Form des 0:2 aus Sicht der Tasmanen . Und nun?
Weiter gings, denn wir waren uns immer noch unserer Stärke bewusst und setzten unser recht ansehnliches Spiel fort. Ein „Durchstecken“ von Gökhan auf Jack „the Ripper“, der in Torjägermanier vollendete gefolgt von einer sog. VOLLBOMBE Kemals (oh man wo hatte der den bloß hergeholt) unhaltbar ins lange Eck aus ca. 20 m machten aus einem Rückstand plötzlich Egalit´e und noch genug Zeit um das Spiel endgültig zu unseren Gunsten zu entscheiden. Unkonzentriertheit, eigenes Unvermögen und eine gewisse Unordnung zum Ende des Spiels verhinderten hier letztlich den möglichen Sieg. Sei es drum die Moral und Einstellung sowie im Großen und Ganzen das Auftreten der Mannschaft waren akzeptabel, worauf sich in der kommenden Zeit sicherlich aufbauen lässt.
Den Lesern dieser Zeilen wünscht die 1. Mannschaft ein frohes Osterfest und würde sich über zahlreiche Unterstützung von Fans am Mittwoch nach Ostern (27.04.2011) gegen den Tabellenführer aus Wilmersdorf freuen.









