1. Herren: Von Rückkehrern und Neuzugängen

1. März 2017

Gute Nachrichten aus dem Lazarett…

Gute Nachricht für den SV Tasmania und seine Fans: Zvonimir Penava (großes Foto, r.) ist zurück! Nach neun Monaten verletzungsbedingter Pause gab der frühere Kapitän sein Comeback vergangenen Sonntag beim Nordberliner SC (1:1). Sein letztes Spiel hatte Penava am 21. Mai 2016 im Werner-Seelenbinder-Sportpark bestritten – damals gab es einen 4:2-Sieg über den Berliner SC.

Während die meisten dieses Spiel noch vor allem mit dem zahlreichen Besuch von Bayern- und BVB-Fans an der Oderstraße (wegen des anstehenden Pokalfinals) in Verbindung bringen dürften, hat der heute 30-Jährige eher schlechte Erinnerungen an diesen Tag: nach einem Zweikampf musste er noch vor der Pause ausgewechselt werden. In den Testspielen zuletzt war Penava zwar bereits zu ‚bewundern‘, nun aber ist er auch in den richtigen Spielbetrieb wieder eingestiegen.

Lukas Bähr

Dies ist eine Meldung wert, weil ‚Käpt’n Zvoni‘ in Neukölln nicht als irgendein Spieler angesehen wird – schließlich führte er die Tasmanen 2014 und 2015 als Kapitän jeweils ins Berliner Pokalfinale. Die lange Pause machte sich Sonntag am Elchdamm zwar kräftemäßig noch bemerkbar – Penava musste nach einer Stunde ausgewechselt werden -, aber Verein und Fans sind sich sicher, dass er bald wieder zu alter Form auflaufen wird.

Auch Lukas Bähr könnte im Übrigen bald wieder für Blau-Weiß-Rot auflaufen. Der Verteidiger, der wegen einer Knieverletzung noch länger fehlte als Penava, gab jüngst zu verstehen, dass er bald wieder auf dem Platz stehen könne. Tas-Trainer Mario Reichel könnte dann im Defensivbereich die Qual der Wahl haben.

…und bei den Neuzugängen

Vahit Engin

Auch Vahit Engin war vergangenen Sonntag erstmals (wieder) am Start für den SV Tasmania. Der Stürmer kam in der Winterpause vom Landesligisten Türkiyemspor nach Neukölln, wo er allerdings kein Unbekannter ist. Im Januar 2010 kam der inzwischen 29-Jährige vom FC Hertha 03 und blieb bis Sommer 2014 bei Tas.

In der Spielzeit 2014/15 schnürte Engin dann in der Landesliga zunächst für Türkiyemspor, dann für den BFC Preussen die Fußballschuhe. Über die Stationen SSC Südwest (2015/16) und erneut Türkiyem (Hinrunde 16/17) landete der Torjäger wieder an der Oderstraße. In der Vorbereitung knipste Engin bereits ordentlich, im ersten Punktspiel ging er allerdings leer aus. Doch auch in seinem Fall sind Verein und Fans sicher, dass er schon bald seine Qualitäten in der Berlin-Liga beweisen wird.

Luka Kujundzija

Immerhin zu einem Kurzeinsatz brachte es auch Luka Kujundzija. Der Mittelfeldspieler kam im Januar vom BFC Preussen, wo er seit seinem Wechsel im Winter 2015/16 nicht zum Zuge gekommen war. Zuvor war er als Neuzugang aus Kroatien beim SD Croatia Startelfspieler, bevor er am 6. Spieltag – im September 2015 – beim Regenspiel gegen Tasmania im Friedrich-Ebert-Stadion (2:2) auf der Bank Platz nehmen musste und anschließend nicht mehr zum Einsatz kam.

Der 29-Jährige spielte zuvor schon in Kroatien, Bosnien-Herezgowina und Österreich Fußball – wir wünschen Luka Kujundzija, dass er schnell zu einer festen Größe bei Tasmania werden kann.

Cataldo Cozza muss dagegen weiter pausieren – der Neuzugang von Etzella Ettelbruck (2. luxemburgische Liga) ist immer noch verletzt. Der Deutsch-Italiener wechselte 2006/07 aus der Jugend von Bayer 04 Leverkusen zum damaligen Zweitligisten SC Paderborn (ohne Einsatz), zog im Winter dann weiter zu Nord-Regionalligist Dynamo Dresden. Dort wurde er zum Stammspieler, ehe er sich im Oktober 2007 einen Kreuzbandriss zuzog. Nach seinem Comeback im April 2008 wurde Cozza schnell wieder Stammspieler, wechselte zur Rückrunde 09/10 in die Dynamo-Reserve (Oberliga Süd).

Danach lief der Deutsch-Italiener jeweils zwei Spielzeiten für Eintracht Trier  (2010-12) – wo er im Übrigen mit Tolgay Asma zusammenspielte – und Viktoria Köln (2012-14) in der Regionalliga West auf. Anschließend zog es Cozza nach Luxemburg mit den Stationen Hamm Benfica (1. Liga) und Etzella Ettelbruck (2. Liga). Von dort kam der 31-Jährige im Winter zum SV Tasmania, wo er hoffentlich schnell wieder den Weg auf den Fußballplatz findet.

Beitrag: SV Tasmania/H. Nickelé

Fotos: SV Tasmania / E.S. Nickel (2), H. Nickelé (2)


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